Börsenhandel im Wandel der Zeit
Als Börsenhandel bezeichnet man die geordneten und konzentrierten Wertpapier,-bzw. Warenhandelsgeschäfte. Die Namensentstehung ist nicht genau definiert und umstritten. Vermutungen belaufen sich auf eine Ableitung von oder Verschmelzung mit der Familie de Bourse in Brügge, an dessen Haus sich regelmässig italienische Geschäftsleute zu Handelsgesprächen in den Jahren um 1409 trafen. Die erste Börsenhandlung wurde im Jahre 1531 in Antwerpen und 1540 in Augsburg gegründet. Man unterscheidet 5 Börsenarten und Formen anhand der Handelsware. Hierzu zählen die Waren,- Termin,- Wertpapier,- Devisen,- und Dienstleistungsbörsen.

Die klassische Börsenform ist die Präsenzbörse oder auch "Parketthandel" genannt. Dort treffen sich Makler für eigene Geschäftsabschlüsse oder im Kundenauftrag. Die Kurswerte und Preise regeln sich durch die Angebots und Nachfrage. Es gibt zwei Berufsmaklergruppen im Börsenhandel, den freien,-oder den amtlichen Makler. Beide Berufsmakler ermitteln Kurse für den geregelten Markt. Das selbstständige Handeln an der Börse für Kleinanleger ist ein großer Reiz, doch es bürgt auch die Gefahr alles wan man hat zu verspekulieren. Eine gute Beratung durch fachkundiges Börsenpersonal ist unbedingt anzuraten.

Moderner Börsenhandel

Natürlich gibt es in der modernen Zeit auch die Computerbörse, welche durch die Plattform XETRA , eine Computergeschütze Handelswebsite gesteuert wird und damit den Makler ersetzt. Börsenhandelsformen werden unterschieden zwischen Auktionsbörse und Market-Maker Börse. Als eine wirtschaftliche Vorgabe dient das Börsenpflichtblatt zur Publikation bestimmter Handelsvorgänge und zur Information über den Ablauf relevanter Handelsgeschehen. Es muss regelmäßig veröffentlicht werden, u.a. in der süddeutschen Zeitung, dem Handelsblatt und der Frankfurter Rundschau. International bedeutende Börsen sind New York Stock Exchange, Hong Kong Stock Exchange und die Frankfurter Wertpapierbörse, um nur einige zu nennen. Deutschland kann mittlerweile 7 Regionalbörsen vorweisen. Natürlich ist hier die bedeutendste die Frankfurter Wertpapierbörse.

Der weltweite Börsenhandel bewegt täglich über 2 Billionen US-Dollar und greifen so in die Weltwirtschaft entscheidend ein. Manipulationen und unqualifizerte Preisbildungen sind gesetzlich verboten und durch die
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht. Nach ISO 10383 und dem dorthin enthaltenden Market Identifier Code ist jede Börse identifizierbar. Zu den bedeutendsten Börsenereignissen gehören 1929 der Krach an der Wall Street auch "Black Monday" betitelt und die anhaltende Finanzkrise seit 2007. Die Finanzkrise hat viele Bankpleiten zu verzeichnen, die als Folge auch unzählige Wirtschaftsunternehmen bis hin zu den Kleinanlegern in den Ruin reissen. Schlecht gehende Kurstage werden oft als schwarzer Montag oder Freitag bezeichnet.

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