Die Deutsche Bundesbank
Bei der Deutschen Bundesbank handelt es sich um eine unmittelbare juristische Person des öffentlichen Rechts. Sie ist die Zentralband der Bundesrepublik Deutschland. Die Deutsche Bundesbank hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und sie gehört zum Europäischen System der Zentralbanken.

Nach der kompletten Zerrüttung der Währung nach Ende des Zweiten Weltkrieges war eine Währungsreform erforderlich. Die Mark löste die damalige Reichsmark ab. Die Reform der Währung gründete auf den rechtlichen Grundlagen der alliierten Militärregierung. Nach dem amerikanischen Vorbild wurde dann auch ein zweistufiges Zentralbanksystem eingeführt. Es setzte sich auf den rechtlich selbstständigen Landeszentralbanken in den einzelnen Bundesländern der westlichen Besatzungszonen und der am 1. März 1948 gegründeten Bank deutscher Länder zusammen. Die Band deutscher Länder, die der Vorgänger der Deutschen Bundesbank war, war für die Notenausgabe, die Koordinierung der Politik und für bestimmte zentrale Aufgaben zuständig. Das oberste Organ war der Zentralbankrat, der für die Diskontpolitik und die Mindestreservepolitik zuständig war und determinierte die Vorgaben für die Offenmarktpolitik und die Vergabe von Krediten. Als 1993 der Vertrag von Maastricht in Kraft trat wurden auch die Grundlagen für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion gelegt. Alle nationalen Verantwortlichkeiten für die Geldpolitik wurden auf die Gemeinschaftseben an das Europäische System der Zentralbanken (ESZB).

Was gilt für die Deutsche Bundesbank heute?

Die Deutsche Bundesbank existiert auch heute noch. Die Aufgaben der Deutschen Bundesbank wurden mit dem 7. Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Deutsche Bundesbank neu festgelegt. Sie sind ganz genau im Bundesbankgesetz definiert. Die Deutsche Bundesbank ist demnach ein integraler Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken. Ihr vorrangiges Ziel ist die Preisniveaustabilität zu gewährleisten, sie verwaltet die Währungsreserven der Bundesrepublik Deutschland und sie sorgt für die bankmäßige Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Inland und mit dem Ausland und sie trägt zur Stabilität der Zahlungs- und Verrechnungssysteme bei. Insgesamt hilft auch die Deutsche Bundesbank bei der Organisation hinsichtlich der Planung des Haushalts sowie langjähriger Planung der Finanzen der Gebietskörperschaften.
Die Deutsche Bundesbank ist als Notenbank dafür zuständig, dass die Wirtschaft mit Bargeld versorgt wird und die physische Umlauffähigkeit des Bargeldes funktioniert. Auch kontrolliert sie das von den Banken und Wertdienstleistern stammende Geld, findet das Falschgeld und gibt es an die Polizei weiter. Auch tauscht sie die sich noch im Verkehr befindlichen DM-Bestände um und zerstört diese Banknoten.

Die Deutsche Bundesbank agiert auch das Refinanzierungsquelle und als Clearingstelle für Kreditinstitute. Die Kreditinstitute decken ihren Bedarf an Zentralbankgeld über die Bundesbank durch sogenannte Refinanzierungsinstrumente.

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