Systemsoftware im Allgemeinen
Unter dem Begriff Systemsoftware wird im Allgemeinen das Betriebssystem eines Computers bezeichnet. Jeder Computer und jedes computergesteuerte Gerät benötigt zum Betrieb eine Systemsoftware. Diese ermöglicht es, die einzelnen Komponenten zu erkennen und über Schnittstellen zu verbinden. In der Systemsoftware sind in der Regel schon alle nötigen Treiber integriert. Treiber sind kleine Programme, die es ermöglichen die einzelnen Hardwarekomponenten zu steuern. Dazu gehören unter anderem Video-, Audio-, Netzwerk- und Kommunikations-Treiber. Die umfangreichste Aufgabe der Systemsoftware besteht aber darin, die Daten Ein- und Ausgabe zu steuern. Alle Daten, die über verschiedene Eingabegeräte, wie Tastatur, Maus, Scanner, usw. müssen mithilfe der Systemsoftware zum Prozessor gelangen, um dort verarbeitet zu werden. Nachdem die Daten im Prozessor verarbeitet und verändert wurden werden sie über ein Ausgabegerät, wie beispielsweise Monitor oder Lautsprecher wieder ausgegeben. Das alles erfordert eine gute Organisation und Kommunikation, damit die Datenverarbeitung zu einem brauchbaren Ergebnis führt. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, eine gute Systemsoftware zu nutzen. Die Programmierung einer Systemsoftware stellt für die Programmierer immer eine große Herausforderung dar. Die Systemsoftware muss ja zum späteren Zeitpunkt auch mit diversen Anwendungsprogrammen zusammenarbeiten. Dabei dürfen natürlich keine Software-Konflikte oder sogar Systemabstürze kommen. Da der Programmierer nie im Vorfeld ahnen kann, welche Anwendungsprogramme später auf dem Computer laufen, müssen bei der Programmierung schon im Vorfeld alle denkbaren Situationen eingeplant und berücksichtigt werden.

Systemsoftware für diverse Bereiche

Auf den meisten Computern, die für Privatanwender oder Unternehmen angeboten werden, läuft Windows als Systemsoftware. Windows gibt es mittlerweile in diversen Ausführungen. Es gab im Laufe der Jahre gute oder auch weniger gute Windows-Versionen. Andere Betriebssysteme wie Linux oder Zeta spielen zurzeit noch keine große Rolle. Sie führen immer noch ein Schattendasein. Der Vorteil eines Alternativen Systems wie Linux liegt natürlich in den Kosten. Linux ist ein freies System, wofür man keine Lizenzgebühren zahlen muss. Der Nachteil liegt aber in der etwas umständlichen Bedienung und der sehr dürftigen Hardware-Kompatibilität. Etwas anders ist es aber bei Apple. Das Mac-System basiert zwar auch auf ein Unix-System, ist aber sehr viel besser und einfacher zu bedienen. Doch nicht nur bei Computern spielt die Systemsoftware eine wichtige Rolle. Im militärischen Bereich oder in der Luftfahrt gibt es auch sehr viele Geräte, die eine Systemsoftware brauchen, um lauffähig zu sein. Bei solchen sensiblen Geräten, werden aber in der Regel Systeme installiert, die in Ada geschrieben sind. Ada ist eine wenig verbreitete Programmiersprache. Ada-Programme laufen aber sehr stabil und stürzen so gut wie nie ab.

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